Bertinoro
Die sanften Hügel verlieren sich, soweit die Blicke reichen, bis zum Meer, das Panorama von der "Terrasse der Romagna" wird immer anders. Eine mittelalterliche Burg, die perfekt erhalten geblieben ist, mit Beweisen eines großzügigen Landes und einer wichtigen Vergangenheit, wo die Kultur des Weins und des guten Essens tief verwurzelt ist. Bertinoro ist auch die Hauptstadt einer jahrhundertelangen Gastfreundlichkeit, wo die Lebensqualität jeden Urlaub einmalig macht. Auf dem Hauptplatz erhebt sich die Uhrturm mit Glocken von 1526: Einmal war sie viel höher und sie war ein Leuchtturm für Seefahrer und Wanderer. Hinten sieht man das Symbol der bürgerlichen Tradition der Gastfreundschaft. Die Säule Colonna delle Anella, die im Laufe des 13. Jhs. gebaut wurde, um den Streit unter den Familien der Stadt zu beenden, die bei sich die Fremden beherbergen wollten. Wenn man das eigene Pferd einem Ring der Säulen band, war die Wahl zufällig, bei wem man übernachten würde. Die jahrtausendealte Burg von Bertinoro beherbergte 1177 Friedrich Rotbart und im späten Mittelalter Mitglieder der Familien Malatesta, Sforza und Borgia. 1584 wurde sie zum Bischofssitz von Bertinoro und sie ist neulich restauriert worden. Heute ist sie der Sitz des interreligiösen Museums und der Universität mit dem Ausbildungszentrum der Universität von Bologna.
http://www.comune.bertinoro.fo.it/turismo
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